Anleitung
Die Safeinest-Einrichtungsanleitung für Eltern.
Eine Anleitung in klarer Sprache für Eltern zu Safeinest, der Familienschutz-App fürs iPhone aus Großbritannien: was sie kann und was nicht, Elternkonto erstellen, Handy des Kindes koppeln, Bildschirmzeit einschalten, App-Kategorien einrichten, App-Limits, Schlafenszeit und „Jetzt blockieren“ setzen, Ihrem Kind schreiben, den Live-Standort sehen, ein Kind entfernen, der ehrliche Weg, das Löschen der App zu verhindern, und Fehlerbehebung.
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Ein 15-seitiges PDF zum Drucken oder Offline-Lesen, mit denselben Themen wie diese Seite: Koppeln, die einmalige Einrichtung auf dem Handy Ihres Kindes, der Limits-Tab, Schlafenszeit, in Kontakt bleiben, Fehlerbehebung und eine ehrliche Seite darüber, was ein iPhone erlaubt und was nicht. Diese Seite wird öfter aktualisiert — sollten sich die beiden je widersprechen, gilt diese Seite.
Was Safeinest ist — und die ehrlichen Grenzen auf dem iPhone
Safeinest ist eine Familienschutz-App aus Großbritannien, die Ihnen hilft, auf das iPhone Ihres Kindes zu achten. Es gibt zwei Apps: Safeinest (die Eltern-App, auf Ihrem Handy) und Safeinest Kids (auf dem Handy Ihres Kindes). Sie koppeln die beiden einmal, dann setzen Sie alle Regeln aus der Eltern-App. Das Handy Ihres Kindes wendet sie still an.
Aus der Eltern-App können Sie: ganze App-Kategorien erlauben oder blockieren (Social Media, Spiele, Video, Unterhaltung, Web-Browser, Nachrichten), ein Schlafenszeit-Fenster und Schulstunden festlegen, mit „Jetzt blockieren“ die erfassten Apps pausieren, eine zeitlich begrenzte Sperre oder eine Fokus-Sitzung für Hausaufgaben oder Abendessen setzen, Extrazeit genehmigen, wenn Ihr Kind darum bittet, Ihrem Kind schreiben und es anrufen, den Live-Standort einschalten und sichere Zonen ziehen, und festhalten, dass die App nicht entfernt werden soll. Die Alltagsregeln setzen ganz allein Sie. Eine kurze Einrichtung muss einmal auf dem Handy des Kindes geschehen — die Bildschirmzeit-Berechtigung und die Karte App-Kategorien — und diese Anleitung führt Sie hindurch.
Bitte lesen Sie diese Grenzen, bevor Sie beginnen — Safeinest ist auf Ehrlichkeit gebaut, nicht auf große Versprechen. Auf dem iPhone entscheidet Apple, was jede App darf, es gibt also echte Grenzen, die wir nicht umgehen können:
Keine App kann auf dem iPhone die Nachrichten Ihres Kindes lesen (iMessage, WhatsApp und alle anderen). Apple erlaubt es nicht. Nachrichten-Überwachung und Sicherheitshinweise sind eine künftige Funktion für Android-Handys — nichts, was das iPhone heute kann.
Keine App kann auf dem iPhone verhindern, dass sie gelöscht wird. Safeinest hält Ihren Wunsch fest und zeigt Ihrem Kind eine „Bitte erst fragen“-Nachricht, aber das, was das Löschen tatsächlich verhindert, ist eine Einstellung, die Sie in den iOS-Einstellungen einschalten (weiter unten in dieser Anleitung).
Die Durchsetzung ist kooperativ, nicht absolut. Safeinest arbeitet über Apple Bildschirmzeit. Bildschirmzeit kann in den Einstellungen des Handys abgeschaltet werden — Safeinest setzt die Regeln durch und meldet zurück, kann sie aber nicht zwangsweise eingeschaltet halten. Ein Bildschirmzeit-Code ist das, was die Regeln verbindlich macht. Schaltet Ihr Kind sie doch ab oder erfasst weniger Apps als zuvor, sagt Safeinest es Ihnen.
Safeinest führt noch keinen Hintergrund-Timer aus — das iPhone bietet dafür einen Weg, den wir noch nicht gebaut haben. „Jetzt blockieren“, Fokus-Sitzungen und genehmigte Extrazeit erreichen ein gesperrtes Handy innerhalb von Sekunden. Zeitbasierte Regeln — Schlafenszeit, Schulstunden und zeitlich begrenzte Sperren — prüft das Handy des Kindes selbst; sie beginnen und enden also beim nächsten Check-in statt auf die Minute. Wurde die Safeinest Kids-App nicht geöffnet, beginnt eine Schlafenszeit möglicherweise erst dann, und eine Sperre kann etwas über ihr Ende hinauslaufen. Ist eine Ruhephase einmal angewendet, bleibt sie bestehen — beim App-Wechsel, beim erzwungenen Beenden und nach einem Neustart —, weil iOS sie hält, nicht die App.
Keine App kann anzeigen, wie lange jede App genutzt wurde. Apple behält diese Zahlen auf dem Gerät des Kindes, sodass keine Kindersicherungs-App „Spiele: 1 Std. 40 Min.“ auf Ihr Handy bringen kann. Safeinest sieht nie, welche Apps Ihr Kind nutzt.
Beide Apps holen und Ihr Elternkonto erstellen
Safeinest ist derzeit in der TestFlight-Beta; Sie installieren es also über Apples TestFlight-App mit dem Einladungslink, den wir Ihnen senden. Sie brauchen Safeinest auf Ihrem eigenen Handy und Safeinest Kids auf dem Handy Ihres Kindes.
Erstellen Sie auf Ihrem Handy Ihr Elternkonto. Sie können eine E-Mail-Adresse und ein Passwort verwenden — oder „Mit Apple anmelden“ (die schnellere, private Option auf dem iPhone). Ihr Passwort muss mindestens 8 Zeichen haben.
- Installieren Sie auf Ihrem iPhone Apples kostenlose TestFlight-App, falls Sie sie nicht haben.
- Öffnen Sie den Safeinest-TestFlight-Einladungslink und tippen Sie auf Installieren, um die Safeinest-(Eltern-)App zu holen.
- Installieren Sie auf dem iPhone Ihres Kindes auf dieselbe Weise Safeinest Kids über den Safeinest-Kids-Einladungslink.
- Öffnen Sie Safeinest auf Ihrem Handy. Tippen Sie auf dem Willkommensbildschirm auf „Konto erstellen“, um ein neues Konto anzulegen.
- Geben Sie Ihre E-Mail und ein Passwort (mindestens 8 Zeichen) ein und tippen Sie auf Konto erstellen — oder tippen Sie auf den Apple-Knopf für „Mit Apple anmelden“.
- Beim nächsten Öffnen der App melden Sie sich einfach mit denselben Daten an.
Ihr Kind hinzufügen und sein Handy koppeln
Das Koppeln verbindet das Handy Ihres Kindes mit Ihrem Konto. Zuerst fügen Sie das Kind in der Eltern-App hinzu (ein Spitzname und sein Alter — nie ein vollständiger amtlicher Name oder ein Geburtsdatum). Dann erstellen Sie einen Einmal-Kopplungscode und geben ihn auf dem Handy des Kindes ein — durch Scannen des QR-Codes oder Eintippen des Codes.
Das tun Sie im Geräte-Tab der Eltern-App. Jedes verbundene Handy zeigt dort dann seinen eigenen Status (zum Beispiel Einrichtung, Geschützt oder Ruht) und wann es zuletzt gesehen wurde.
- Öffnen Sie in der Eltern-App den Geräte-Tab und tippen Sie auf „Kind hinzufügen“.
- Geben Sie einen Namen oder Spitznamen ein und wählen Sie das Alter des Kindes (1 bis 17), dann tippen Sie auf Hinzufügen. (Das wird privat und verschlüsselt gespeichert.)
- Tippen Sie auf der Karte dieses Kindes auf „Kopplungscode“. Ein QR-Code und ein 8-Zeichen-Code erscheinen (zum Beispiel MQNS7AYH). Er ist einmalig verwendbar und läuft nach wenigen Minuten ab.
- Öffnen Sie auf dem Handy Ihres Kindes Safeinest Kids und tippen Sie auf „QR-Code scannen“. Richten Sie die Kamera auf den QR-Code auf Ihrem Handy.
- Falls das Scannen nicht klappt, tippen Sie auf dem Handy des Kindes auf „Stattdessen Code eingeben“ und tippen den Code ein, dann auf Verbinden.
- Wenn dort „Mit deiner Familie verbunden“ steht, ist das Handy gekoppelt. Ziehen Sie in der Eltern-App den Geräte-Tab zum Aktualisieren nach unten, und das neue Handy erscheint in der Liste.
Bildschirmzeit-Zugriff auf dem Handy des Kindes einschalten
Damit App-Limits und Schlafenszeit funktionieren, muss das Handy des Kindes Safeinest Kids die Berechtigung geben, Apps über Apple Bildschirmzeit (Family Controls) zu verwalten. Das ist eine einmalige Genehmigung auf dem Handy des Kindes, direkt nach dem Koppeln.
Auf dem Handy des Kindes zeigt der Startbildschirm von Safeinest Kids eine kurze Einrichtungsliste „Schutz einschalten“. Arbeiten Sie sie einmal durch.
- Suchen Sie auf dem Handy des Kindes in Safeinest Kids den Punkt „Bildschirmzeit-Zugriff“ und tippen Sie auf „Einschalten“.
- Genehmigen Sie Apples Bildschirmzeit-Anfrage, wenn sie erscheint. Der Status sollte auf „Erlaubt“ wechseln.
- Tippen Sie neben „Erfasste Apps“ auf „Auswählen“ und wählen Sie die Apps oder Kategorien, die Safeinest verwalten soll, dann bestätigen Sie.
- Prüfen Sie, dass der Status jetzt Geschützt anzeigt. Ihre Regeln aus der Eltern-App gelten für die erfassten Apps.
- Denken Sie daran: Diese Berechtigung kann in den Einstellungen des Handys wieder abgeschaltet werden. Damit sie fest eingeschaltet bleibt, setzen Sie einen Bildschirmzeit-Code (siehe den Abschnitt „Löschen sperren“).
App-Kategorien auf dem Handy des Kindes einrichten (einmalig)
Wenn Sie aus der Eltern-App eine Kategorie wie Spiele oder Video blockieren, muss das Handy des Kindes wissen, welche seiner Apps als „Spiele“ oder „Video“ zählen. Apple hält das vor jeder App geheim, deshalb sagen Sie es Safeinest einmal, auf dem Handy des Kindes. Das ist eine schnelle, einmalige Einrichtung — danach funktionieren Ihre Kategorie-Sperren aus der Eltern-App einfach.
Wichtig zu wissen: Apples Auswahl zeigt immer die vollständige Liste der Apps und Kategorien und lässt sich nicht filtern — so funktioniert das iPhone, keine App kann das ändern. Safeinest zeigt Ihnen zuerst eine Erinnerung, dann haken Sie nur die passende Zeile an.
- Öffnen Sie auf dem Handy des Kindes in Safeinest Kids den Home-Tab und suchen Sie unter Einrichtung die Karte „App-Kategorien“.
- Tippen Sie neben einer Art auf „Auswählen“ — zum Beispiel Spiele. Lesen Sie die kurze Erinnerung, dann tippen Sie auf „Auswahl öffnen“.
- Haken Sie in Apples Auswahl nur die Zeile „Spiele“ an (unter Kategorien) oder die einzelnen Spiele-Apps, dann tippen Sie auf Fertig.
- Wiederholen Sie das für alle anderen Arten, die Sie aus der Eltern-App blockieren wollen — Video, Social Media, Nachrichten und so weiter. Sie müssen nur die Arten einrichten, die Sie wirklich nutzen werden.
- Jede Art zeigt dann, wie viele Apps sie erfasst. Wann immer Sie diese Kategorie nun in der Eltern-App blockieren, pausieren diese Apps auf dem Handy des Kindes.
Die Regeln aus der Eltern-App setzen: Kategorien, Schlafenszeit, Jetzt blockieren
Alle Regeln liegen im Limits-Tab der Eltern-App. Sie wählen, was das Handy des Kindes kann, und es wendet die Regeln an — für alltägliche Änderungen müssen Sie das Handy des Kindes nie wieder anfassen.
Haben Sie mehr als ein Kind gekoppelt, wählen Sie zuerst das Kind über die Auswahl oben. Es gibt keinen Speichern-Knopf — jeder Schalter speichert sich selbst, sobald Sie ihn bewegen, und der Bildschirm bestätigt „Änderungen gelten sofort“.
- Öffnen Sie den Limits-Tab und wählen Sie (falls nötig), für welches Kind Sie Regeln setzen.
- Blockierte Kategorien: Tippen Sie, um Social Media, Spiele, Video, Unterhaltung, Web-Browser oder Nachrichten einzuschalten. Ein hervorgehobener Chip bedeutet, dass diese Kategorie pausiert ist. (Diese greifen erst, wenn Sie die App-Kategorien-Einrichtung auf dem Handy des Kindes gemacht haben — siehe Abschnitt oben.)
- Schlafenszeit-Sperre: Schalten Sie sie ein, dann tippen Sie auf „Von“ und „Bis“, um die Ruhestunden der Apps festzulegen (Standard ist 21:00 bis 07:00). Zeiten über Mitternacht hinweg sind kein Problem.
- Schulstunden: Wählen Sie die Tage und Stunden und welche Arten von Apps während des Unterrichts pausieren.
- Jetzt blockieren: Schalten Sie dies ein, um die erfassten Apps sofort zu pausieren — praktisch für Abendessen, Hausaufgaben oder eine Auszeit. Zum Freigeben wieder ausschalten.
- Timer und Fokus: Setzen Sie eine zeitlich begrenzte Sperre (30 Minuten, 1, 2 oder 5 Stunden) oder tippen Sie auf eine Fokus-Voreinstellung für Hausaufgaben, Abendessen oder Schlaf.
- Das war’s — nichts zu speichern. „Jetzt blockieren“, Fokus und genehmigte Extrazeit erreichen das Handy des Kindes normalerweise innerhalb von Sekunden, selbst bei geschlossener Kids-App. Ist das Handy aus, offline oder wurde die App erzwungen beendet, hält das iPhone die Nachricht zurück, und sie kommt an, sobald das Handy wieder erreichbar ist.
- Ehrlicher Hinweis: Zeitbasierte Regeln — Schlafenszeit, Schulstunden und zeitlich begrenzte Sperren — prüft das Handy des Kindes selbst; sie beginnen und enden also bei seinem nächsten Check-in statt auf die Minute. Wurde die Safeinest Kids-App nicht geöffnet, beginnt eine Schlafenszeit möglicherweise erst dann, und eine Sperre kann über ihr Ende hinauslaufen. Safeinest führt noch keinen Hintergrund-Timer aus — das ist unsere Lücke, nicht Apples —, und wir sagen es Ihnen lieber, als etwas vorzugeben. Ein Bildschirmzeit-Code plus die Gewohnheit, abends die Kids-App zu öffnen: Das macht die Schlafenszeit verlässlich.
Ihrem Kind schreiben (Familienchat)
Safeinest hat einen ruhigen, eingebauten Familienchat zwischen Ihnen und Ihrem Kind. Das Clevere daran: Die Safeinest Kids-App selbst wird nie blockiert. Selbst wenn Sie alles andere pausiert haben, kann Ihr Kind Ihnen also weiterhin schreiben — und Sie ihm. Er ist eine Verbindungsleine, keine weitere App, die man kontrollieren muss.
Nachrichten senden eine Benachrichtigung an das andere Handy, in beide Richtungen. Schreibt Ihr Kind Ihnen, zeigt Ihr Handy „Neue Familiennachricht“; tippen Sie darauf, um den Chat zu öffnen. Der Nachrichtentext ist privat und wird nie in einer Benachrichtigung angezeigt — nur, dass eine neue Nachricht angekommen ist.
- Öffnen Sie in der Eltern-App den Geräte-Tab und tippen Sie auf das Chat-Symbol (💬) auf der Karte Ihres Kindes.
- Tippen Sie Ihre Nachricht und senden Sie sie. Ihr Kind bekommt eine Benachrichtigung auf seinem Handy.
- Auf dem Handy des Kindes öffnet es den „Familie“-Tab in Safeinest Kids, um zu lesen und zu antworten — das funktioniert auch, während seine anderen Apps ruhen.
- Antwortet Ihr Kind, zeigt Ihr Handy eine Benachrichtigung. Tippen Sie darauf, um direkt zum Chat dieses Kindes zu springen.
Tipp: Wenn auf dem Elternhandy keine Benachrichtigungen erscheinen, öffnen Sie den Einstellungen-Tab der Eltern-App und prüfen Sie „Push-Status“ — dort sollte „Registriert OK“ stehen. Tippen Sie bei Bedarf auf „Erneut versuchen“ und stellen Sie sicher, dass Benachrichtigungen für Safeinest in den Einstellungen des Handys erlaubt sind.
Sehen, wo Ihr Kind ist (Live-Standort)
Mit dem Live-Standort sehen Sie direkt in der Eltern-App, wo das Handy Ihres Kindes ist — kein separates „Wo ist?“ nötig. Er ist standardmäßig aus (eine datenschutzstarke Voreinstellung nach dem Kinderschutz-Kodex, Children’s Code), und Sie schalten ihn pro Kind ein. Das Handy des Kindes fragt einmal um Erlaubnis; „Immer erlauben“ liefert die besten Ergebnisse.
Nur die letzte Position wird behalten, verschlüsselt — Safeinest speichert keinen Verlauf, wo Ihr Kind überall war. Ehrliche Grenzen, wie immer: Ihr Kind kann den Standort in den Einstellungen seines Handys ausschalten, und iOS erinnert es gelegentlich daran, dass die App den Standort nutzt. Schaltet es ihn aus, hören die Aktualisierungen einfach auf, und die „Zuletzt gesehen“-Zeit sagt Ihnen, wie frisch die Karte ist.
- Öffnen Sie in der Eltern-App den Limits-Tab und wählen Sie das Kind.
- Schalten Sie „Live-Standort“ ein. Es speichert sich selbst — es gibt keinen Speichern-Knopf.
- Auf dem Handy des Kindes fragt Safeinest Kids beim nächsten Start, ob es den Standort nutzen darf — tippen Sie auf Erlauben (wählen Sie „Immer erlauben“, falls angeboten).
- Zurück in der Eltern-App tippen Sie auf die Standortnadel (📍) auf der Karte dieses Kindes im Geräte-Tab.
- Sie sehen, vor wie langer Zeit das Handy gesehen wurde und wie genau die Position ungefähr ist, mit einem „In Karten öffnen“-Knopf. Schalten Sie den Schalter wieder aus, stoppt die Freigabe und die gespeicherte Position wird gelöscht.
Löschen sperren — und der ehrliche Schritt, der das Löschen wirklich verhindert
Im Limits-Tab gibt es einen Schalter „Löschen sperren“. Ihn einzuschalten hält Ihren Wunsch fest, dass die App nicht entfernt wird, und zeigt Ihrem Kind eine „Bitte erst fragen“-Nachricht auf seinem Handy. Seien wir klar, was das ist: Auf dem iPhone kann keine App ihre eigene Löschung wirklich verhindern. Dieser Schalter ist ein sanftes Signal, keine harte Sperre.
Der zuverlässige Weg, das Löschen von Apps zu verhindern, ist eine Einstellung, die Sie, der Elternteil, in den iOS-Einstellungen des Kindes einschalten, geschützt durch einen Bildschirmzeit-Code. Das funktioniert am besten, wenn das Handy des Kindes in Ihrer Apple-Familienfreigabe ist, mit Ihnen als Organisator. Nur Sie sollten den Code kennen.
- Öffnen Sie auf dem iPhone des Kindes die Einstellungen und tippen Sie auf Bildschirmzeit.
- Ist Bildschirmzeit noch nicht an, schalten Sie sie ein. Tippen Sie auf „Bildschirmzeit-Code verwenden“ und setzen Sie einen 4-stelligen Code, den Ihr Kind nicht kennt (wählen Sie einen anderen Code als den Entsperrcode des Handys).
- Tippen Sie auf „Inhalts- & Datenschutzbeschränkungen“ und schalten Sie sie ein.
- Tippen Sie auf „Käufe in iTunes & App Store“ (oder „App Store, Medien & Käufe“), dann auf „Apps löschen“ und wählen Sie „Nicht erlauben“.
- Zurück im Limits-Tab der Eltern-App können Sie zusätzlich „Löschen sperren“ einschalten, damit Ihr Kind die höfliche „Erst fragen“-Nachricht sieht. Es speichert sich selbst.
- Halten Sie den Bildschirmzeit-Code geheim. Der Code — nicht die App — ist das, was Löschen und Bildschirmzeit-Änderungen verbindlich verhindert.
Ein Kind entfernen
Wenn Sie ein Kind in Safeinest nicht mehr brauchen — es ist erwachsen geworden, oder Sie haben eines versehentlich hinzugefügt —, können Sie es vollständig entfernen. Das entkoppelt sein Handy und löscht seine Regeln, Nachrichten und den Standort vom Server. Das lässt sich nicht rückgängig machen, deshalb bittet Safeinest Sie zuerst um Bestätigung.
- Öffnen Sie in der Eltern-App den Geräte-Tab.
- Tippen Sie auf der Karte dieses Kindes auf das Person-entfernen-Symbol.
- Lesen Sie die Bestätigung, dann tippen Sie auf „Entfernen“. Das Kind, sein verbundenes Handy, die Regeln, Nachrichten und der Standort werden alle gelöscht.
- Das Handy des Kindes kehrt beim nächsten Check-in zum Bildschirm „Mit deiner Familie verbinden“ zurück.
Sicherheitshinweise verstehen (geschwärzte Vorschauen)
Safeinest sendet auf dem iPhone keine nachrichtenbasierten Sicherheitshinweise, und es kann es nicht: Apple gibt keiner App Zugriff auf die Nachrichten einer anderen App. Es gibt auf dem iPhone keinen Hinweise-Bildschirm in der Eltern-App, und nichts in der App bietet einen an. Wir möchten lieber, dass Sie das vor der Installation wissen, als dass Sie es später entdecken.
Bringen wir dies auf Android, würde es so funktionieren: Sie sähen nur eine kurze, geschwärzte Vorschau — nie die ganze Nachricht. Der Ausschnitt würde auf dem Gerät des Kindes gekürzt, bevor er gespeichert wird, und die ganze Nachricht würde sein Handy nie verlassen. Ein Hinweis würde das Kind zeigen, eine Kategorie (etwa Selbstverletzung oder Suizid, Mobbing oder Belästigung, Sexuelle Inhalte oder Sonstiges), eine Priorität (Dringend, Braucht Aufmerksamkeit oder Protokolliert) und den Zeitpunkt.
Welches Handy Ihr Kind auch hat — diese britischen Nummern sind es wert, griffbereit zu sein: NHS 111, Childline unter 0800 1111 und Samaritans unter 116 123. Ist jemand in unmittelbarer Gefahr, rufen Sie 999 an. Safeinest ist ein Unterstützungswerkzeug, kein Ersatz für das Gespräch mit Ihrem Kind.
Wie Ihr Kind es erlebt
Safeinest Kids ist ruhig und respektvoll geschrieben, nicht furchteinflößend. Nach dem Koppeln sagt der Startbildschirm einfach, dass die Familie auf das Handy achtet, und zeigt einen kleinen „Geschützt“-Status. Ihr Kind setzt oder ändert keine Regeln — die kommen alle von Ihnen.
Wenn Apps ruhen (Schlafenszeit oder ein „Jetzt blockieren“), zeigt das Antippen einer dieser Apps Apples eigenen Sperrbildschirm, statt dass die App sich öffnet — das iPhone lässt keine App diesen Bildschirm umgestalten. In Safeinest Kids sieht Ihr Kind eine ruhige Erklärung, dass die Apps ruhen und später wiederkommen, und kann Sie um Extrazeit bitten. Alltags-Apps, die Sie nicht eingeschränkt haben, funktionieren normal weiter, und Safeinest Kids selbst wird nie blockiert — Ihr Kind kann Ihnen also immer schreiben oder Sie anrufen.
Haben Sie „Löschen sperren“ eingeschaltet, sieht Ihr Kind eine Karte „Von deiner Familie gesperrt — bitte frag sie zuerst“ mit einem Knopf „Ums Entfernen bitten“. Ihn anzutippen sendet Ihnen eine Anfrage; es entfernt nichts von allein. Im Geräte-Tab Ihrer Eltern-App zeigt das Handy dieses Kindes dann „Hat ums Entfernen der App gebeten“. Um es zu erlauben, schalten Sie „Löschen sperren“ im Limits-Tab aus.
Datenschutz und der Umgang mit Ihren Daten
Safeinest ist rund um die UK GDPR und den Kinderschutz-Kodex der ICO (Children’s Code, der Age Appropriate Design Code) gebaut, mit Datenminimierung als Ausgangspunkt. Es speichert das Alter des Kindes statt eines Geburtsdatums und einen Spitznamen oder Alias statt eines amtlichen Namens.
Sensible Informationen werden auf ein Minimum beschränkt und verschlüsselt gespeichert. Familiennachrichten sind auf unseren Servern verschlüsselt und werden nie in einer Benachrichtigung angezeigt. Der Live-Standort ist standardmäßig aus, pro Kind, und nur die letzte Position wird behalten — nie ein Verlauf. Sprachanrufe laufen direkt zwischen den beiden Handys und werden nie aufgezeichnet. Safeinest kann nichts in den anderen Apps Ihres Kindes lesen.
Kurz gesagt: Sie bekommen, was Sie brauchen, um Ihr Kind zu schützen — und nicht mehr. Bei Datenschutzfragen erreichen Sie uns unter hello@safeinest.com.
Der Rest dessen, was in der App steckt
All das ist heute in den Apps, und die meisten Eltern finden es nach ein, zwei Wochen — deshalb steht es hier gleich vorn.
Schulstunden: Wählen Sie im Limits-Tab die Schultage und -stunden und welche Arten von Apps während des Unterrichts pausieren. Wie die Schlafenszeit prüft das das Handy des Kindes, es greift also bei seinem nächsten Check-in.
Fokus und Timer: Tippen Sie auf Hausaufgaben, Abendessen oder Schlaf für eine Ein-Tipp-Fokus-Sitzung, oder setzen Sie eine zeitlich begrenzte Sperre für 30 Minuten, 1, 2 oder 5 Stunden. Fokus-Sitzungen starten auf dem Handy innerhalb von Sekunden; ist die Zeit um, kommen die Apps zurück, sobald es sich wieder meldet.
Extrazeit: Ihr Kind kann um mehr Minuten bitten und sagen warum. Ein goldenes Genehmigen/Jetzt-nicht-Banner erscheint auf seiner Karte in Ihrem Geräte-Tab, und Genehmigen hebt jedes Limit für genau die erbetenen Minuten auf — auf seinem Handy innerhalb von Sekunden.
Sprachanrufe: Tippen Sie auf den Anruf-Knopf, um Ihr Kind in Safeinest anzurufen, und es kann Sie anrufen. Beide Handys zeigen einen richtigen Klingelbildschirm. Der Ton läuft direkt zwischen den beiden Handys und ist verschlüsselt; wir zeichnen Anrufe nie auf und führen keinen Anrufverlauf — es gibt also keine Liste, wer wen angerufen hat.
Familien-SOS: Ihr Kind hat einen SOS-Knopf, der sofort jedes Elternhandy alarmiert und eine dauerhafte Zeile in den Familienchat schreibt, damit nichts verloren geht, falls eine Benachrichtigung übersehen wird. Er ruft Ihre Familie, nicht den Notruf — dafür wählen Sie 999.
Sichere Zonen: Auf dem Standort-Bildschirm können Sie einen Kreis (von 50 m bis 5 km) um Schule, Zuhause oder das Haus der Großeltern ziehen, und Safeinest sagt Ihnen, wenn Ihr Kind ankommt oder geht. Dafür muss der Live-Standort für dieses Kind eingeschaltet sein.
Immer erlaubte Apps: Auf dem Handy des Kindes können Apps wie Telefon und Karten so eingestellt werden, dass sie auch während einer Sperre weiterlaufen. Diese Liste wird auf seinem Handy gewählt — wächst sie, sagt Safeinest es Ihnen. Beachten Sie: Ist eine ganze Kategorie pausiert, pausiert das iPhone auch diese Apps — Apple bietet keine Möglichkeit, ein Loch in eine Kategorie-Sperre zu machen.
Was Safeinest Ihnen meldet: Bildschirmzeit abgeschaltet, weniger erfasste Apps als zuvor, mehr Apps auf „immer erlaubt“, ein von Ihrem Kind getrenntes Handy, ein Handy, das ums Entfernen der App gebeten hat, und ein Handy, das sich zwei Tage lang nicht gemeldet hat. Diese kommen als Benachrichtigungen (manche auch per E-Mail). Alle außer der letzten setzen voraus, dass die Kids-App geöffnet wurde — ein Handy, das aus ist oder auf dem die App gelöscht wurde, erscheint deshalb als Zwei-Tage-Stille-Hinweis.
Fehlerbehebung
Die meisten Probleme sind schnell behoben. Hier sind die häufigsten und was zu tun ist.
Kopplungscode abgelaufen oder funktioniert nicht: Codes sind einmalig verwendbar und halten nur wenige Minuten. Tippen Sie im Geräte-Tab der Eltern-App erneut auf „Kopplungscode“, um einen frischen zu erzeugen, und scannen oder tippen Sie den neuen Code auf dem Handy des Kindes. Stellen Sie sicher, dass beide Handys eine Internetverbindung haben.
Limits greifen auf dem Handy des Kindes nicht: Prüfen Sie drei Dinge auf dem Handy des Kindes in Safeinest Kids — der Bildschirmzeit-Zugriff zeigt „Erlaubt“, unter „Erfasste Apps“ ist mindestens eine App gewählt, und das Handy wurde in Ihrem Geräte-Tab kürzlich „gesehen“. Das Öffnen oder Aktualisieren von Safeinest Kids veranlasst es, Ihre neuesten Regeln zu holen und anzuwenden. In der Eltern-App gibt es keinen Speichern-Knopf — jeder Schalter speichert sich selbst beim Bewegen. Und prüfen Sie die App-Kategorien-Einrichtung auf dem Handy des Kindes: Eine Kategorie ohne Häkchen blockiert nichts.
Bildschirmzeit wird immer wieder abgeschaltet: Das ist die kooperative Grenze — setzen Sie einen Bildschirmzeit-Code auf dem Handy des Kindes (siehe „Löschen sperren“), damit ohne Ihren Code nichts geändert werden kann.
Ein Handy neu koppeln (neues Handy oder Neustart): Tippen Sie auf dem Handy des Kindes in Safeinest Kids auf „Dieses Handy trennen“, erzeugen Sie dann in der Eltern-App einen neuen Kopplungscode und koppeln Sie erneut. Ist „Löschen sperren“ eingeschaltet, ist dieser Knopf absichtlich ausgeblendet — Ihr Kind kann nur „Ums Entfernen bitten“ antippen, was Ihnen zuerst eine Anfrage zur Genehmigung sendet. Schalten Sie die Sperre im Limits-Tab aus, und der Knopf erscheint wieder. Sie können das Handy auch selbst vom Geräte-Tab aus entkoppeln, ganz ohne das Handy des Kindes anzufassen.
Immer noch nicht weiter: Schreiben Sie an hello@safeinest.com mit einer kurzen Beschreibung, und wir helfen.