Nach Handy

Kindersicherung auf einem Chromebook (2026)

Ein Chromebook wird über das Google-Konto deines Kindes beaufsichtigt, nicht über den Laptop – und diesen Teil erledigt Family Link kostenlos. Diese Anleitung zeigt die Einrichtung von Family Link, die Chromebook-Einstellungen, die die meisten Eltern übersehen, was eine Sicherheits-App über den Play Store dazugibt – und den ehrlichen Grund, warum der Live-Standort auf ein Chromebook nicht gehört.

Kurz gesagt

Ein Chromebook wird über das Google-Konto deines Kindes gesteuert, nicht über das Gerät. Melde dein Kind mit einem beaufsichtigten Konto an, und Google Family Link gibt dir Bildschirmzeit, App-Freigaben, das Sperren von Websites und SafeSearch – kostenlos und als richtiger erster Schritt.

Die meisten Chromebooks können außerdem Android-Apps aus dem Play Store ausführen, und genau dort passt eine Familien-Sicherheits-App hinein: Sie kann die Android-Apps im Blick behalten, die dein Kind nutzt, und sie kann das Gerät pausieren. Was sie auf einem Chromebook nicht kann, ist der Standort. Der Standort bleibt Sache des Handys.

Was ein Chromebook dir kostenlos gibt

Die Aufsicht über Family Link

Die Aufsicht hängt am Konto. Sobald sich dein Kind auf dem Chromebook mit einem Google-Konto anmeldet, das du beaufsichtigst, gelten deine Family-Link-Regeln auch auf diesem Gerät, genau wie auf seinem Handy. Richte das in der Family-Link-App auf deinem eigenen Handy ein und melde dein Kind danach auf dem Chromebook an.

Was du bekommst: ein tägliches Bildschirmzeit-Limit und eine Schlafenszeit für das Chromebook, deine Freigabe, bevor Apps aus dem Play Store installiert werden, gesperrte oder erlaubte Websites in Chrome, SafeSearch und die Aktivitätsliste. Das ist kostenlos und gibt es in mehr als 40 Sprachen.

Family Link hört genau da auf, wo es auch auf einem Handy aufhört. Es kann keine Nachrichten lesen und wird dich deshalb nie vor Wörtern zu Selbstgefährdung oder Mobbing warnen. Familienanrufe hat es nicht. Und mit 13 wechselt das Konto in Googles Teenager-Status; die Aufsicht zu beenden, braucht bis 18 jetzt deine Zustimmung, aber die Hinweise, die mit dem Teenager-Status kommen, können für Widerstand sorgen. Der größere Vergleich steht in Safeinest vs Google Family Link.

Die Einstellungen auf dem Chromebook selbst

Was Safeinest auf einem Chromebook dazugibt – und was es nicht kann

Safeinest Connect wird auf einem Chromebook aus dem Play Store installiert, genau wie auf einem Android-Handy, und mit demselben Code gekoppelt. Auf einem Chromebook kann es:

Und jetzt der ehrliche Teil – hier zählt er noch mehr als auf einem Handy.

Die vollständige Einrichtung, Schritt für Schritt, steht in der Safeinest-Anleitung.

In zehn Minuten eingerichtet

  1. Richte zuerst Family Link auf deinem eigenen Handy ein und beaufsichtige das Google-Konto deines Kindes.
  2. Melde dein Kind auf dem Chromebook mit genau diesem beaufsichtigten Konto an – nicht mit deinem und nicht als Gast.
  3. Stell in den Einstellungen → Apps des Chromebooks sicher, dass Google Play eingeschaltet ist.
  4. Installiere Safeinest Connect aus dem Play Store auf dem Chromebook.
  5. Füge dein Kind in der Safeinest-Eltern-App auf deinem Handy hinzu, falls es neu ist, und tippe auf Kopplungscode.
  6. Gib den Code auf dem Chromebook in Safeinest Connect ein.
  7. Arbeite „Schutz einschalten“ durch: den Pausenbildschirm, dann das App-Sperren für die Pausen nach Kategorie.
  8. Schalte die Nachrichten-Sicherheit ein. Dein Kind liest den Zustimmungsbildschirm und stimmt zu.
  9. Schalte in den Einstellungen des Besitzerkontos den Gastmodus aus, damit sich die Regeln nicht umgehen lassen.

Die üblichen Chromebook-Probleme

Die Zahlen

Ein Chromebook ist genauso ein Schulgerät wie ein Gerät für zu Hause, und Kinder sind früh im Netz: Die Ofcom-Studie von 2025 fand heraus, dass 56% der britischen Zehnjährigen und 83% der Elfjährigen ein Smartphone besitzen und dass 99% der 8- bis 17-Jährigen online sind. Die Europa-Studie der Weltgesundheitsorganisation über 44 Länder ergab: 1 von 6 Kindern zwischen 11 und 15 Jahren ist schon im Netz gemobbt worden – und ein Schul-Laptop ist einer der Orte, an denen das passiert. Was du dagegen tun kannst, steht in unserer Anleitung zu Mobbing im Netz.

Was du deinem Kind sagst

Ein Chromebook kommt meistens mit Hausaufgaben im Gepäck – knüpf die Regeln also daran an. „Das hier ist zuerst für die Schule. Ich habe eine Schlafenszeit eingestellt und die sichere Suche eingeschaltet. Ich kann nicht lesen, was du tippst, und ich schaue dir nicht auf den Bildschirm. Wenn etwas ankommt, das klingt, als würde jemand verletzt, bekomme ich eine Nachricht – und dann komme ich zu dir und frage dich, statt in deinen Sachen zu wühlen.“

Häufig gestellte Fragen

Kann man auf einem Chromebook eine Kindersicherung einrichten?

Ja, und die wichtigste ist kostenlos. Beaufsichtige das Google-Konto deines Kindes mit Family Link, dann gelten die Regeln jedes Mal, wenn es sich am Chromebook anmeldet: ein tägliches Bildschirmzeit-Limit, eine Schlafenszeit, deine Freigabe vor jeder Installation, gesperrte Websites in Chrome und SafeSearch. Die meisten Chromebooks können außerdem Android-Apps ausführen – und genau dort passt eine Sicherheits-App obendrauf.

Funktioniert Google Family Link auf einem Chromebook?

Ja. Die Aufsicht hängt am Google-Konto und nicht am Gerät: Sobald du das Konto deines Kindes in Family Link beaufsichtigst, gelten deine Regeln auf dem Chromebook genauso wie auf seinem Handy. Richte es in der Family-Link-App auf deinem eigenen Handy ein und melde dein Kind danach mit diesem Konto am Chromebook an.

Kann ich den Standort meines Kindes über ein Chromebook sehen?

Geh davon aus: nein. Ein Chromebook hat kein Mobilfunknetz und kein GPS wie ein Handy, jede Position, die es meldet, ist also aus dem WLAN geraten, in dem es hängt – und ein Laptop steht ohnehin meist zu Hause oder in der Schule. Live-Standort, sichere Zonen und Ankunftswarnungen gehören auf das Handy deines Kindes; richte sie dort ein.

Funktionieren die Nachrichten-Warnungen auf einem Chromebook?

Sie funktionieren bei den Android-Apps, die auf diesem Chromebook aus dem Play Store installiert sind, mit dem Einverständnis deines Kindes, genauso wie auf einem Android-Handy. Bei allem, was im Chrome-Browser geöffnet wird, funktionieren sie nicht, denn eine Website löst keine Android-Benachrichtigung aus, die geprüft werden könnte. Nimm für die Browser-Seite das Sperren von Websites in Family Link.

Das Chromebook meines Kindes kommt von der Schule – kann ich etwas einstellen?

Meistens nicht, und du solltest es auch nicht versuchen. Ein von der Schule verwaltetes Chromebook ist auf die Einstellungen der Schule festgelegt: Konten hinzufügen, Play-Store-Apps installieren oder Einstellungen ändern ist oft ganz gesperrt. Frag die Schule, welchen Filter sie einsetzt und ob er auch zu Hause greift, und behalte deine eigenen Regeln für die Geräte deiner Familie.

Kann mein Kind die Regeln umgehen, indem es sich als Gast anmeldet?

Ja – es sei denn, du schaltest den Gastmodus aus. Die Regeln hängen am angemeldeten Konto, in einer Gastsitzung gilt also keine davon. Such in den Einstellungen des Besitzerkontos den Abschnitt zum Verwalten anderer Personen, schalte den Gastmodus aus und beschränke die Anmeldung auf die Konten deiner Familie. Das dauert zwei Minuten und schließt die häufigste Lücke.

Kann ich auf einem Chromebook Websites sperren?

Ja, auf zwei Wegen. In Family Link kannst du einzelne Seiten in Chrome erlauben oder sperren und SafeSearch erzwingen – das deckt den Chrome-Browser ab. Der Safeinest Browser, installiert aus dem Play Store, gibt dir einen zweiten Browser mit erzwungener SafeSearch, einem Verlauf, den du lesen kannst, und einer Sperrliste. Das ist nützlich, wenn du einen Browser willst, in den du wirklich hineinsehen kannst.

Funktioniert es auch bei zugeklapptem Deckel?

Nein, und keine App ändert daran etwas. Ein zugeklapptes Chromebook schläft: Es setzt nichts um, meldet nichts und schickt keine Warnungen, bis es jemand wieder aufklappt. Sekunden nach dem Aufwachen holen Regeln und Warnungen alles nach. Wenn du Schutz brauchst, der durchgehend läuft, ist das das Handy deines Kindes, das in seiner und deiner Tasche wach bleibt.

Kann mein Kind die App vom Chromebook löschen?

Die Entfernungssperre gibt es nur auf Android-Handys, auf einem Chromebook schützt dich stattdessen das Konto. Solange die Aufsicht über Family Link aktiv ist, brauchen Installieren und Entfernen von Play-Store-Apps deine Freigabe, und das Passwort des Besitzerkontos hält die tieferen Änderungen auf. Verschwindet die App doch, merkst du es daran, dass das Chromebook still wird.

Ist ein Chromebook für ein Kind sicherer als ein Handy?

In mancher Hinsicht schon. Es bleibt in einem Raum, man sieht leichter über die Schulter, und Family Link deckt es kostenlos ab. Aber es öffnet dasselbe Internet, dieselben Gruppenchats und dieselben Videos, und es hat eine richtige Tastatur, was Gespräche bis spät in die Nacht leichter macht. Behandle es wie ein Handy mit größerem Bildschirm und setz dieselbe Schlafenszeit.

Bereit, es einzurichten?

Neu hier? Der schrittweise Einrichtungsleitfaden führt Sie durch beide Installationen → — jeder Schritt auf Android, Chromebook und iPhone, ehrliche Grenzen inklusive.

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